Montag, 26. September 2011
Kurstermine /HOCHHINAUS ARENAVERTIKAL, Troisdorf Spich
mit Lisa Doehrer und Markus Wiesner
Mo 15.30-17.00 Uhr Alter 7-9 Jahre für Kinder und Jugendliche mit AD(H)S; Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen; Verhaltensauffälligkeiten
(6-8 Teilnehmer)
Mo 17.30-19.00 Uhr Alter 10-14 Jahre für Kinder und Jugendliche mit AD(H)S; Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen; Verhaltensauffälligkeiten; Asperger Autismus
(4-8 Teilnehmer)
Einzeltherapie auf Anfrage
Kurstermine /HOCHHINAUS BRONXROCK, Wesseling
1x pro Woche 90min Betreuungsschlüssel 1:3/4 durch Ergotherapeut/in und Klettertrainer/in mit pädagogischer Zusatzausbildung
Mo 15.00-16.30 Uhr Alter 5-7 Jahre für Kinder mit AD(H)S; Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen; Verhaltensauffälligkeiten, Asperger Autismus
Mo 17.00-18.30 Uhr Alter 11-14 Jahre Mädchengruppe zur Stärkung des Selbstbewußtseins (Diagnoseunabhängig: AD(H)S, Asperger Autismus, Wahrnehmungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten
Mo 17.00-18.30 Uhr Alter 7-9 Jahre für Kinder mit AD(H)S; Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen; Verhaltensauffälligkeiten
Die 15.30-17.00 Uhr Alter 7-9 Jahre für Kinder mit AD(H)S; Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen; Verhaltensauffälligkeiten
(3-6 Teilnehmer)
Die 17.30-19.00 Uhr Alter 10-14 Jahre für Kinder und Jugendliche mit AD(H)S; Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen; Verhaltensauffälligkeiten
(6-8 Teilnehmer)
Einzeltherapie auf Anfrage
Samstag, 12. März 2011
/HOCHHINAUS aus Sicht der Eltern
Der Erfolg ist sehr gut. Seine soziale Kompetenz und seine Motorik haben sich sehr positiv verbessert.
Ebenso hat sich sein Selbstbewußtsein so gut verbessert, wie wir es uns für ihn gewünscht haben.“
(Mutter von Fabian,13 Jahre; 30 Einheiten; 9 Monate ergotherapeutisches Klettern /HOCHHINAUS)
„Dominik war sehr zufrieden mit sich, weil er viele Ziele für sich erreicht hat. Er war ausgeglichener, Probleme mit anderen Kindern hat er besser verkraftet, lösen können. Er hatte viel positive Energie!“ (Mutter von Dominik, 10 Jahre nach der ergotherapeutischen Ferienaktion /HOCHHINAUS)

„Arne hat gelernt störendes Verhalten zu ignorieren. Die jetzt gute Note im Sozialverhalten ist ganz klar auf das ergotherapeutische Klettern zurückzuführen und dies ist mir wichtig, wenn er jetzt den Wechsel aufs Gymnasium macht“ (Mutter von Arne 10 Jahre, Teilnehmer der Froschungsgruppe +10 Einheiten /HOCH HINAUS)
Als positiv wurde von Arnes Mutter nach dem Forschungsprojekt (10 Trainingseinheiten) bewertet:
• „Aufgaben, die nur als Team gemeinsam gelöst werden konnten.“
• “Runder Tisch“ am Ende des Trainings. Dadurch haben wir Eltern mitbekommen wie das Kind mitgemacht hat.“
Mutter von Joshua (10 Jahre) und Marius (9 Jahre):
• „Intensive, wertschätzende Betreuung- ressourcenorientiert“
• Abschluss-Reflexion mit Selbsteinschätzung nach jeder Stunde
Mutter von Olivier (9 Jahre)
• Durch die Tipps und Erklärungen zur Wahrnehmungsstörung, kann ich Olivier jetzt besser verstehen und seine Reaktionen begreifen
„Paula hat sich in der Gruppe wohlgefühlt und großen Spaß zum Klettern gehabt. Die Betreuung des HOCHHINAUS- Teams war sehr gut.“ (Vater von Paula, 9 Jahre, Teilnehmerin an der Forschungsgruppe)
„David ist mutiger geworden. David erzählt, was er macht, d.h. es ist nicht so anonym, was er tagsüber gemacht hat. Er geht auf andere ein und hilft noch mehr, übernimmt Aufgaben.“ (Mutter von David, 9 Jahre n. Ferienaktion /HOCHHINAUS)
„Nils hat das Klettern sehr gut gefallen, er ist zufriedener als vorher und hat mehr Selbstbewusstsein. Seine Teamarbeit war gut!“ (Mutter von Nils (10 Jahre), therapeutische Ferienaktion)
„Danke, dass es diese Möglichkeit des Ergotherapeutischen Kletterns in einer für uns doch sehr schwierigen Zeit gegeben hat. Der Kurs hat sehr viel Freude, Begeisterung und positives innerem Wachstum bei unserer Tochter ausgelöst. Die starken Schmerzen in den Gelenken und die seelische Belastung haben sich deutlich reduziert! Wir werden die Arbeit und den Kurs von Frau Prünte sehr gerne weiter empfehlen. In der Hoffnung das noch viele Familien und Kinder von dieser Möglichkeit und Hilfe gebrauch nehmen können.“ (Eltern von Viviane, 12 Jahre; kein AD(H)S:Schmerzverstärkersyndrom;sozial-emotionale Problematik; 20 Einheiten, 9 Monate mit Unterbrechung wegen Krankheit)
Freitag, 1. Oktober 2010
Evaluation eines ergotherapeutisch angeleiteten therapeutischen Klettertrainings für Kinder mit AD(H)S
Mareike Bauer ( Sonderpädagogin); Katharina Prünte (Ergotherapeutin,bc.HealthOT); Henrik Schlieter (Dipl. Sportwissenschaftler)
Vorgestellt wird das ergotherapeutische Behandlungskonzept HOCHHINAUS zum therapeutischen Klettern, sowie die Ergebnisse einer empirischen Interventionsstudie zur Überprüfung der Wirksamkeit des Konzeptes für Kinder mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom mit und ohne Hyperaktivität AD(H)S.
Die möglichen Veränderungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, motorische Leistungsfähigkeit und AD(H)S Kernsymptomatik, wurden im Rahmen eines Prä-Post-Kontrollgruppen-Designs mit standardisierten Tests evaluiert. Das klettertherapeutische Gruppentraining ist themenbezogen aufgebaut und richtet sich dabei nach der individuellen Zielsetzung der Kinder, die über das COPM-kids erarbeitet wird. Das Medium Klettern wird in Kombination mit anerkannten ergotherapeutischen Programmen und verhaltenstherapeutischen Aspekten eingesetzt. Der Prozess wird von den Kindern im Beisein der Eltern durch ein Trainingstagebuch dokumentiert, gesammelte Zielpunkte führen zu einer gemeinsamen Abenteuer-Aktion.
23 Kinder (19 m; 4 w) im Alter von 8-10 Jahren mit AD(H)S wurden für den Prä-Post- Vergleich in 2 Trainingsgruppen à 6 Kinder und eine Kontrollgruppe (n=11) eingeteilt und mit dem TEA-Ch (Aufmerksamkeitstest); Movement-ABC (Motorik-Test); DISYPS – II (Kernsymptomatik) untersucht.
Es zeigt sich eine signifikante Verbesserung der Aufmerksamkeit, bes. Daueraufmerksamkeit durch das therapeutische Klettern im Vergleich zur Kontrollgruppe. (p= 0,001; Effektstärke dkorr =0,85) Zur motorischen Leistungsfähigkeit lassen sich ein Trend im Vergleich erkennen (p=0,131; dkorr = 0,79). Jedoch verbessert sich die Trainingsgruppe im Bereich der Handgeschicklichkeit und der Balance signifikant. Der DISYPS – II Eltern-Fragebogen erbrachte keine signifikanten Ergebnisse.
Die Wirksamkeit des therapeutischen Kletterns nach dem Konzept HOCH HINAUS ist für die Testbatterie (p=0,041, Effektstärke dkorr =0,52) signifikant. Somit kann es innerhalb der freizeitbezogenen Ergotherapie als ein Baustein in der multimodalen Behandlung von AD(H)S gesehen werden.


